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Gelesene Erinnerungen

Zeitzeug:innenberichte im Jüdischen Museum u. a. mit Volkstheater-Ensemblemitgliedern. 22. Jänner bis 22. Februar bei freiem Eintritt im Jüdischen Museum.

Anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktags 2026 startet das Jüdische Museum Wien das Projekt „Gelesene Erinnerungen“, welches vom 22. Jänner bis 22. Februar in der Dorotheergasse 11 im 1. Bezirk stattfindet.

Dafür verwandelt sich der Project Space im Atrium des Jüdischen Museums Wien in eine offene Lesebühne: An ausgewählten Terminen lesen namhafte Schauspieler:innen Auszüge aus den Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden. Gleichzeitig lädt der Raum Museumsbesucher:innen dazu ein, selbst in den vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus bereitgestellten Büchern zu lesen– allein oder gemeinsam.

Holocaust und Schoa werden für viele jüngere Menschen zunehmend abstrakte Begriffe. Nur noch wenige Zeitzeug:innen leben, doch viele Berichte, Geschichten und Erlebnisse sind überliefert. Diese Texte wollen gehört, gelesen und reflektiert werden.

Rund 20 Schauspieler:innen folgten dem Aufruf und tragen die Texte unentgeltlich vor. Darunter sind bekannte Stimmen der österreichischen Theaterlandschaft wie Sabine Haupt, Markus Hering, Dörte Lyssewski, Markus Meyer, Tobias Reinthaller, Ulrich Reinthaller und Grischka Voss sowie Andrej Agranovski, Karoline Reinke, Nancy Mensah-Offei, Stefan Suske und Günther Wiederschwinger aus dem Volkstheater-Ensemble.

„Gelesene Erinnerungen“ ist ein Raum der Reflexion: Zuhören, nachdenken und die Geschichten von Überlebenden in unserer Gegenwart spürbar machen.
Der Eintritt ist kostenlos!

22. Jänner bis 22. Februar 2026

Jüdisches Museum, Wien