Open Air: Tocotronic (D)
Tocotronic gehören zu den erfolgreichsten und prägendsten deutschsprachigen Rockbands der letzten Jahrzehnte.
Gegründet werden sie 1993 in Hamburg von Dirk von Lowtzow (Gitarre und Gesang), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Digital ist besser“ erscheint 1995 und verbindet ebenso kraftvollen wie schlichten Gitarrenrock mit Texten voller Slogans, die sogleich zu geflügelten Worten geraten, etwa „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“.
Wie keine andere deutsche Band, haben sie über Jahrzehnte hinweg ein Werk erschaffen – ein Werk im ganzen und guten Sinn dieses Wortes: ein Werk, geprägt von einer künstlerischen Entwicklung und von einem gelebten Leben. Ein Werk aus Musik und aus Liedern, die sich auseinander ergeben, die aufeinander antworten und einander in Zweifel ziehen. Ein Werk, in dem Leitmotive erkenntlich bleiben, die immer wieder variiert und erneuert werden und die immer wieder von neuem darauf befragt werden, wie sie zu der sich verändernden Gegenwart passen.
Doch ein Werk misst sich nicht nur an sich selbst – sondern an dem, was es auslöst: Früher begannen junge Leute mit dem Gitarrespielen, indem sie das Riff von Smoke On The Water und die Akkorde für das Traditional House Of The Rising Sun lernten. Wenn sie heute mit Instrumenten anfangen, lassen sie sich dazu gerne durch Lieder von Tocotronic anspornen.
Diese aufmüpfige und fröhlich schöpferische Band übt hierzulande einen überall spürbaren Einfluss aus. Musikalisch und modisch versorgt sie Jungs und Männer mit dem Selbstbewusstsein, das Madonna bis heute an Mädchen und Frauen weitergibt.
Der Gitarrist Rick McPhail findet mit Leichtigkeit prägnant erzählende Töne. Er setzt sie wie Punkte und Kommas auf und zwischen Strophen und Refrains. So verwandelt er einen Entwurf in einen Song.
Der Bassist Jan Müller hat ein romantisches Verhältnis zu Musik, die apart aus der Zeit fällt. Er ist der aufgeschlossenste Rock-Fan der Band. Sein Bass klingt wie das Auge des Sturms in den Songs von Tocotronic.
Der Schlagzeuger Arne Zank reist schon mal auf die andere Seite der Erdkugel, um Klänge zu entdecken wie seltene Schmetterlinge. Anschließend kehrt er als musikalischer Antipode zurück, um in angenehmen Bars in Berlin-Kreuzberg interessante, sonderbare Klanglandschaften vorzustellen.
Der Sänger Dirk von Lowtzow steht morgens auf und hat einen Song fertig. Er frühstückt und hat einen zweiten Song fertig. Dann geht er um den Block und telefoniert vielleicht kurz. Wenn er mittags nach Hause zurückkommt, ist die Demo-Version eines dritten Songs so gut wie aufgenommen.
Gegründet werden sie 1993 in Hamburg von Dirk von Lowtzow (Gitarre und Gesang), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Digital ist besser“ erscheint 1995 und verbindet ebenso kraftvollen wie schlichten Gitarrenrock mit Texten voller Slogans, die sogleich zu geflügelten Worten geraten, etwa „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“.
Wie keine andere deutsche Band, haben sie über Jahrzehnte hinweg ein Werk erschaffen – ein Werk im ganzen und guten Sinn dieses Wortes: ein Werk, geprägt von einer künstlerischen Entwicklung und von einem gelebten Leben. Ein Werk aus Musik und aus Liedern, die sich auseinander ergeben, die aufeinander antworten und einander in Zweifel ziehen. Ein Werk, in dem Leitmotive erkenntlich bleiben, die immer wieder variiert und erneuert werden und die immer wieder von neuem darauf befragt werden, wie sie zu der sich verändernden Gegenwart passen.
Doch ein Werk misst sich nicht nur an sich selbst – sondern an dem, was es auslöst: Früher begannen junge Leute mit dem Gitarrespielen, indem sie das Riff von Smoke On The Water und die Akkorde für das Traditional House Of The Rising Sun lernten. Wenn sie heute mit Instrumenten anfangen, lassen sie sich dazu gerne durch Lieder von Tocotronic anspornen.
Diese aufmüpfige und fröhlich schöpferische Band übt hierzulande einen überall spürbaren Einfluss aus. Musikalisch und modisch versorgt sie Jungs und Männer mit dem Selbstbewusstsein, das Madonna bis heute an Mädchen und Frauen weitergibt.
Der Gitarrist Rick McPhail findet mit Leichtigkeit prägnant erzählende Töne. Er setzt sie wie Punkte und Kommas auf und zwischen Strophen und Refrains. So verwandelt er einen Entwurf in einen Song.
Der Bassist Jan Müller hat ein romantisches Verhältnis zu Musik, die apart aus der Zeit fällt. Er ist der aufgeschlossenste Rock-Fan der Band. Sein Bass klingt wie das Auge des Sturms in den Songs von Tocotronic.
Der Schlagzeuger Arne Zank reist schon mal auf die andere Seite der Erdkugel, um Klänge zu entdecken wie seltene Schmetterlinge. Anschließend kehrt er als musikalischer Antipode zurück, um in angenehmen Bars in Berlin-Kreuzberg interessante, sonderbare Klanglandschaften vorzustellen.
Der Sänger Dirk von Lowtzow steht morgens auf und hat einen Song fertig. Er frühstückt und hat einen zweiten Song fertig. Dann geht er um den Block und telefoniert vielleicht kurz. Wenn er mittags nach Hause zurückkommt, ist die Demo-Version eines dritten Songs so gut wie aufgenommen.
27. August 2026 20:00 Uhr
Arena
Ehemaliger besetzter Schlachthof. Durch Umbau wurden kleine und große Halle, sowie Open Air Bühne erweitert. Viele Live-Konzerte und Filmvorführungen im Sommer. DJ-Lines auch im Arena Beisl.
Baumgasse 80, 1030 Wien